Der BZRH 2018-12-23T15:38:52+00:00

ÜBER DEN BZRH

Der Bundesverband zertifizierter Rettungshundestaffeln e.V. (BZRH) hilft seit zehn Jahren dabei, Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen zu retten. Die uns angeschlossenen Staffeln finden dabei in uns eine Organisation, der die anspruchsvolle Ausbildung und die kritische Überprüfung der Einsatzfähigkeit ihrer Rettungshunde wichtig ist.

Vorstand

Nils Klempow
Vorsitzender

Janina Göx
stellv. Vorsitzende

Anke Kestermann
Kassenwartin

Michaela Berger
Schriftführerin

Julia Schwalm
Bundesausbildungsleitung
Fläche/Trümmer

Andreas Heiken
Bundesausbildungsleitung
Mantrailing

Sebastian Fröhlich
Einsatzleitung und Zertifizierung

Wir versprechen keine Wunder.
Wir helfen.

Die verschiednen Kompetenzen der Staffeln

Flächensuche

Flächensuchhunde eigenen sich für den Einsatz in Waldgebieten, auf großen Wiesen oder Sandkuhlen. Aber auch Lagerhallen, Industriegelände oder Fabriken suchen unsere Hunde ausdauernd, selbstständig und effektiv, bei Tag und Nacht, bei Wind und Wetter, zuverlässig ab. Sie können in 30 Minuten Waldgebiete, Felder und Gebäude von einer Größe von sieben Fußballfeldern durchsuchen und so Leben retten.

Mantrailing

Der Mantrailer sucht immer eine bestimmte Person. Dazu benötigt er lediglich einen Geruchsartikels, mit dem Individualgeruch der vermissten Person. Die Suche beginnt an dem letzten vermuteten Aufenthaltsort der Person. An dieser Position verfolgt der Mantrailer die Geruchsspur der vermissten Person.
Unsere Hunde sind nun in der Lage, diesen mehrere Tage alten Geruch wahrzunehmen und von den Individualgerüchen aller anderen Menschen zu unterscheiden, vorbei an Menschenmengen, durch Straßen und Verkehr.

Trümmersuche

In Einsatzlagen, wie Gebäudeeinstürzen durch Erarbeiten oder Gasexplosionen,  schweren Stürmen oder Zugkollisionen drängt die Zeit. Hier kommen unsere speziell für die Suche nach verschütteten Personen ausgebildeten Trümmersuchhunde zu Einsatz.
Hier ist es immer erforderlich, möglichst viele, gut ausgebildete Teams schnellstmöglich an der Einsatzstelle zu haben, die die Sucharbeiten enorm beschleunigen und Leben retten können. Die Vielfältigkeit der Einsatzlagen und die damit einhergehende Gefahr erfordern einen sehr hohen Ausbildungsstand von Hund und Mensch.

Wasserortung

Bei der Biologischen Wasserortung gehen die Rettungskräfte in der Regel davon aus, dass die vermisste Person ertrunken ist. Der See oder Fluss muss nun von Tauchern abgesucht werden. Um diese Arbeit zu beschleunigen, können unsere Hunde helfen, indem Hund und Hundeführer, auf einem Boot mit Arbeitsplattform langsam über das Wasser gefahren werden Und der Hund, sobald er menschliche Witterung an der Wasseroberfläche wahrnimmt, dies dem Hundeführer anzeigt. Auch wenn eine punktgenaue Ortung nicht möglich sein sollte, so kann der Suchradius präzise eingegrenzt und den Tauchern die Arbeit erleichtert werden.

Downloads

Prüfungsordnungen